Warum ich mit 13 Jahren vom 10m Turm sprang

Beginnende Jugend – die Zeit der Selbstfindung. Für mich hieß das herauszufinden, was ich kann, was ich schaffe und wozu ich fähig bin. Fast hätte ich einen Rückzieher gemacht, als ich oben stand und ins tiefe Wasser schaute. Aber ich war mutig und ich wollte es schaffen. Dann sprang ich. Das war der Zeitpunkt an dem ich erkannte, ich schaffe auch große Herausforderungen.

Warum ich meine sichere Stelle aufgegeben habe

Ich habe eine Ausbildung als Arzthelferin gemacht und anschließend in diesem Beruf gearbeitet, bis ich Mutter wurde. Dann habe ich „den mutigen Schritt“ gemacht, mich finanziell von meinem Mann abhängig zu machen. Das würde ich heute nicht mehr tun. 

Warum ich Theologie studiert habe

Es war mein Traum Gemeindereferentin zu werden, deshalb habe ich mit über 30 Jahren angefangen, neben Erziehung und Aushilfsjob Theologie im Fernkurs zu studieren. Seit 17 Jahren lebe ich meinen Traum als Gemeindereferentin zu arbeiten – erst in Deutschland und heute in der Schweiz. 

Auch deine Träume werden wahr. Aber nur, wenn du sie dir auch bewusst machst und anschließend umsetzt. Das braucht manchmal eine mutige Entscheidung.

Warum ich mich getrennt habe

Mit drei Kindern in einer  Beziehung zu leben, die vom Alkohol geprägt ist, macht krank und kaputt. Alleine leben und sich aus diesen Verstrickungen zu lösen ist schwer. Ich habe den Schritt gewagt – und gewonnen. 
Stünde ich heute noch einmal vor dieser Entscheidung, würde ich niemals so lange zögern.

Warum ich mit 40 einen Neustart gewagt habe

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Nur der Mutige wird belohnt. Diese Erfahrung durfte ich machen, als ich meine Zelte in meiner Heimat abgebrochen habe und 300 km entfernt neu gestartet bin. Ohne Geld, ohne soziales Umfeld, ganz alleine in der Fremde. Das war sehr mutig. Aber innerhalb weniger Monate hatte ich ein gutes Einkommen und erste soziale Kontakte. Ich wagte und ich gewann. Die
Welt gehört den Mutigen. Trau du dich auch und sei mutig.

Warum ich meine Kinder zurückgelassen habe

Mütter haben Verantwortung. Gerade auch dann, wenn die Kinder in einer entscheidenden Lebensphase stehen. Als ich mich getrennt habe, waren zwei meiner Kinder in Schulabschlussklassen und mussten ihre Prüfungen ablegen. Da konnte ich sie unmöglich rausnehmen und in einem anderen Bundesland zur Prüfung schicken. Die Jüngste wollte bei den Geschwistern bleiben und hat mich auf Knien angefleht, sie „Zuhause“ zu lassen. Das hat mir zwar weg getan, aber die Beziehung zu den Kindern wurde dadurch noch gestärkt. Trau auch du dich.


Warum ich in der Schweiz arbeite

Andere Länder, andere Sitten. Für mich war es attraktiv, dass ich in meinem Arbeitsleben andere Sichtweisen und Perspektiven kennenlerne. Das hieß für mich zwar das ganze private Umfeld zu verlassen, aber der Neustart in der Schweiz war für mich ein echter Gewinn. Zu solchen Schritten kann ich dich nur ermutigen.
Warum ich mich mir mit 48 nochmal eine Wohnung gekauft habe.
Eine Wohnung zu kaufen ist kein Pappenstiel. Das bedeutet, dass man einen größeren Kredit aufnehmen muss. Ich habe es als alleinstehende Frau gewagt und habe mir mutig eine eigene Wohnung gekauft. Natürlich möchte ich im Alter keine Mietausgaben haben. Aber bis dahin muss ich noch eine Stange Geld für den Kredit berappen. Das ist mutig, es gibt ja auch Risiken.

Warum ich mich mit Anfang 50 als Coach selbständig gemacht habe

Leben ist permanente Veränderung. Veränderungen passieren auch mit unseren Vorstellungen und Werten. Als Gemeindereferentin habe ich mich verändert und ich habe gemerkt – ich will nochmals neu durchstarten. Ich war mir nicht zu fein, mit 50 noch einmal eine Ausbildung zu machen, um mich
persönlich weiterzuentwickeln. – Das kannst auch du.

Warum ich mit dem Fahrrad in den Urlaub fahre

Beim Radeln lernt man das Umland kennen. Jedes Jahr mache ich 2 Radurlaube und erkunde damit verschiedene Regionen Europas. Es macht nicht nur Spaß, man kommt auch in Ecken, die man mit dem Auto niemals erreichen würde. Und man lernt Leute kennen, die einem ein Stück des Weges begleiten. Wenn man dann noch mutig anderen Menschen folgt, kann man sehr ansprechende Natur und tolle Sehenswürdigkeiten entdecken. Aber man muss mutig mit anderen mitfahren.

Warum eine Leitungsposition aufgebe

Ich liebe Verantwortung und scheue mich nicht, Ressort und Menschen zu leiten. Aber auch hier gibt es ständige Veränderungen, die die eigenen Lebens-vorstellungen und Werte beeinflussen. Das bedeutet, dass diese Veränderungen im beruflichen Zusammenhang überdacht werden müssen. So gebe ich die Leitung ab und konzentriere mich auf andere, neue Aufgaben. Du kannst deinem Leben auch eine andere Richtung geben. Sei mutig!

Warum ich allein durch Afrika gereist bin 

Ich bin neugierig und entdecke gerne andere Kulturen. Als offener Mensch ist es für mich eine Freude, Neues und Ungewohntes auszuprobieren. Auch wenn es bedeutet, dass ich alleine reisen muss. Es war auch für mich sehr mutig, als Frau alleine durch den Busch zu reisen. Aber mein Horizont hat sich enorm erweitert und ich habe so viele neue Facetten des Lebens kennengelernt. 

Warum ich mutig bin 

Herausforderungen gehören zum Leben. Herausforderungen waren in meinem Leben: Altes verwerfen, Neues entdecken, unkonventionelle Wege einschlagen und Entscheidungen zu treffen, die mein Umfeld überhaupt nicht verstanden hat. Immer wieder neue Herausforderungen haben mich ständig mutiger werden lassen – man wächst mit seinen Aufgaben. Auch du kannst dich mutig 

deinen Herausforderungen stellen. 

Warum ich ein Fernstudium gemacht habe 

Weiterbildungen und Fortbildungen gehören zu meinem Leben. Ich hatte noch Verpflichtungen gegenüber drei Schulkindern. Das hat verhindert, dass ich „studieren ging“. So habe ich zu Hause gepaukt und zusammen mit meinen Kindern Hausaufgaben gemacht und gelernt. Das erfordert Selbstdisziplin und Durchhaltvermögen. Das kannst auch du lernen. 




Warum ich anders bin

Schon als kleines Kind musste ich mir von meiner Mutter anhören, dass ich anders bin. Meine deutlich älteren Schwestern haben immer alles richtig gemacht. Ich dagegen musste mir immer sagen lassen, dass die großen Mädchen das anders und besser machen. Irgendwas musste bei mir falsch laufen.
Heute weiß ich: NEIN. Es ist nichts falsch gelaufen. Ich war nur mutiger und habe schon als Kind auf mich und meine Bedürfnisse geachtet. Und ich habe als Kind schon gespürt, dass die anderen nicht immer Recht haben. Das war eine anstrengende Kindheit, aber es war auch sehr mutig.